bauzeichner.org & BIM.Digital - News & Infos aus dem Baubereich
  • Home
  • News
  • Was ist BIM ?
  • KI
  • Bauzeichner/BTK
  • Dienstleistung
  • Homepage
  • Forum
  • Impressum
  • Meinung

digitalBAU 24.–26. Mär. 2026

DigitalBAU

Messe - 08.–13. Mär. 2026

Messe

Bericht: Typisiertes Familienhaus nach „Gebäudetyp E“

Details
Veröffentlicht: 03. Januar 2026

Im Auftrag eines Bauträgers aus Stuttgart wurde die Entwicklung eines typisierten Einfamilienhauses angestoßen. Ziel ist ein familiengerechtes, kostenoptimiertes Haus nach dem Leitbild des „Gebäudetyps E“: ein standardisierter Grundriss, der sich über unterschiedliche Dachformen an möglichst viele kommunale Bebauungspläne (B-Pläne) anpassen lässt. Vorgesehen sind rund 170 m² Wohnfläche bei einem Zielpreis von 290.000 Euro schlüsselfertig.

Die Bearbeitung erfolgt digital durchgängig. Der Gebäudetyp wird in Spirit 2025 entwickelt und variantensicher geführt; die Kostenschätzung wird auf Basis der jeweiligen Planungsstände mit Avanti 2026 erstellt. Damit sollen Variantenentscheidungen frühzeitig wirtschaftlich bewertbar und Planungsstände reproduzierbar dokumentiert werden.

„Viele Familien scheitern nicht am Wunsch, sondern an der Planungs- und Kostenspirale. Wir drehen das Prinzip um: ein erprobter Grundriss, klare Optionen, weniger Sonderlösungen – und dadurch kalkulierbarer“, heißt es aus dem Projektumfeld.

Standardisierung mit Spielraum: Dachvarianten für B-Plan-Konformität

Kern des Auftrags ist die Ausarbeitung eines gleichbleibenden, funktionalen Grundrisses, der über die Dachform flexibel auf örtliche Vorgaben reagieren kann. Als Varianten sind – abhängig von der jeweiligen Zulässigkeit – Satteldach, Pultdach, Walmdach oder Flachdach vorgesehen. Damit sollen Planungs- und Genehmigungsprozesse vereinheitlicht sowie Kosten- und Terminrisiken reduziert werden.

Digitale Durchgängigkeit: Planung und Kosten in einem Prozess

Durch die standardisierte Bearbeitung in Spirit 2025 werden Grundriss, Dachvarianten und Planstände konsistent geführt. Die Kostenschätzung mit Avanti 2026 dient als Steuerungsinstrument: Sie soll die wirtschaftlichen Auswirkungen von Ausstattungsentscheidungen und Dachvarianten nachvollziehbar darstellen – als Grundlage für belastbare Entscheidungen in Projektsteuerung und Bauherrenkommunikation.

Kennzahlen im Überblick

  • Zielgruppe: Familien

  • Wohnfläche: ca. 170 m²

  • Konzept: ein Grundriss, mehrere Dachvarianten zur B-Plan-Anpassung

  • Preisziel: 290.000 € schlüsselfertig
  • Planung/Modellführung: Spirit 2025

  • Kostenschätzung: Avanti 2026

Bericht: Michael Müller

Digitalbau: Gamechanger KI: Wie Künstliche Intelligenz das Bauen revolutioniert

Details
Veröffentlicht: 12. Dezember 2025

Der Bausektor steckt in einem grundlegenden Wandel. Herausforderungen wie hohe Baukosten, Fachkräftemangel und die damit verbundene Notwendigkeit, deutlich effizienter in Planung und Bauphase zu werden, bestimmen den Branchenalltag. Parallel dazu entwickelt sich die Künstliche Intelligenz (KI) rasant zum zentralen Treiber, zum „Gamechanger“, für die Transformation zum effizienteren, nachhaltigeren und adaptiven Bauen. Die digitalBAU (24. bis 26. März 2026 in Köln) rückt darum das Leitthema „Gamechanger KI – Bauen für die Zukunft“ in den Mittelpunkt und zeigt, wie KI-Technologien die Wertschöpfungskette revolutionieren können.

Der Begriff „Gamechanger KI – Bauen für die Zukunft“ beschreibt jenen tiefgreifenden Wandel, den der Einsatz von KI in allen Lebenszyklusphasen eines Gebäudes bewirkt, von der Planung, Genehmigung über die Ausführung bis in den Betrieb, Um- oder sogar Rückbau. KI-Technologie unterstützt hierbei mit Automatisierung und Optimierung und ermöglicht eine fundierte, datenbasierte Entscheidungsfindung in allen Bauprozessen. Sie gilt damit als entscheidender Schlüsselfaktor für mehr Effizienz, mehr Nachhaltigkeit und weniger Ressourceneinsatz. „Die Bauwirtschaft wird in großen Teilen vom Mittelstand getragen. Ihn wollen wir unterstützen und ihm neue Wege für das Bauen der Zukunft vorstellen. Digitale Bauprozessoptimierung und KI sind elementare Instrumente, die sich in unseren Leitthemen und im Rahmenprogramm widerspiegeln“, betont Messe München Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer.

Weiterlesen: Digitalbau: Gamechanger KI: Wie Künstliche Intelligenz das Bauen revolutioniert

Neue Zeichnungsnorm DIN EN ISO 7519:2025-01 ersetzt DIN 1356-1

Details
Veröffentlicht: 10. Dezember 2025

Mit der Veröffentlichung der DIN EN ISO 7519:2025-01 „Technische Produktdokumentation (TPD) – Baukonstruktionszeichnungen – Allgemeine Grundlagen für Übersichts-Anordnungszeichnungen und Zusammenbauzeichnungen“ liegt seit Anfang 2025 eine neue zentrale Zeichnungsnorm für das Bauwesen vor. Sie ersetzt die bisherige DIN 1356-1 „Bauzeichnungen – Teil 1: Grundregeln der Darstellung“, deren Inhalte nun in die neue internationale Norm überführt wurden. Damit ändern sich für Planungsbüros, Behörden, Bauschaffende und Ausbildungsstätten die Bezugsgrundlagen für Bauzeichnungen – insbesondere für Grundrisse, Schnitte, Ansichten und Übersichtspläne.

Hintergrund

Die alte DIN 1356-1 legte seit Mitte der 1990er-Jahre die Grundregeln der Darstellung in Bauzeichnungen fest – unter anderem für die Objekt- und Tragwerksplanung. Die neue DIN EN ISO 7519:2025-01 verfolgt einen anderen Ansatz:
Sie ist international harmonisiert, steht im Kontext der ISO-Reihe zur technischen Produktdokumentation und knüpft eng an die überarbeiteten Zeichnungsgrundlagen der ISO 128-Reihe an. Zugleich wurden die Regelungen zur Bemaßung und Darstellung von Bauzeichnungen, die bislang in DIN 1356-1 verankert waren, in die neue Norm überführt. 

Weiterlesen: Neue Zeichnungsnorm DIN EN ISO 7519:2025-01 ersetzt DIN 1356-1

BIM und KI – Ein Ausblick ins Jahr 2026

Details
Veröffentlicht: 02. Dezember 2025

Die deutsche und europäische Bauwirtschaft steht 2026 an einem Punkt, an dem sich zwei Entwicklungen endgültig verbinden:
Building Information Modeling (BIM) als digitales Rückgrat der Projekte – und Künstliche Intelligenz (KI) als Motor für Automatisierung, Prognosen und Qualitätssicherung über den gesamten Lebenszyklus von Bauwerken.

Während KI-Anwendungen bislang vor allem in Entwurf und Planung ankommen, wird 2026 zum Jahr, in dem BIM und KI zunehmend durchgängig gedacht werden: von der ersten Bedarfsplanung bis in den Gebäudebetrieb.

1. Ausgangslage Ende 2025

  • Studien zeigen: BIM kann Fehlerkosten im Bau um deutlich mehr als die Hälfte reduzieren, wenn es konsequent eingesetzt wird. 

  • Gleichzeitig stuft sich nur rund jedes sechste deutsche Bauunternehmen als „digital fortgeschritten“ ein – die große Mehrheit sieht sich beim Thema Digitalisierung klar im Rückstand. 

  • In aktuellen Befragungen geben fast drei Viertel der Bauunternehmen an, KI bereits in mindestens einer Projektphase (meist Entwurf/Planung) einzusetzen – auf der Baustelle bleibt der Anteil jedoch deutlich geringer. 

Kurz gesagt: Die technischen Möglichkeiten sind da, viele Piloten laufen – aber die breite Umsetzung steht 2026 noch bevor. Genau hier setzt der Ausblick an.

Weiterlesen: BIM und KI – Ein Ausblick ins Jahr 2026

Nachhaltige Produktivitätssteigerung in der Bauwirtschaft

Details
Veröffentlicht: 30. November 2025

Die Bauwirtschaft steht vor der großen Herausforderung, Planungs- und Bauprozesse zu beschleunigen und das Bauen insgesamt effizienter zu gestalten. Auf der digitalBAU 2026 in Köln von 24. bis 26. März 2026 präsentieren führende internationale Aussteller ihre Innovationen und Technologien, die dies gewährleisten und eine durchgängige Digitalisierung der kompletten Wertschöpfungskette Bau ermöglichen sollen. Die Bauprozessoptimierung mithilfe digitaler Werkzeuge, eines der Leitthemen der digitalBAU, wird dabei zum zentralen Lösungsgeber, um die Produktivität in der Branche signifikant und langfristig zu steigern.

Die Digitalisierung von Bauprozessen umfasst die systematische Anwendung digitaler Technologien, Methoden und Werkzeuge die zur Planung, Ausführung, Steuerung und Bewirtschaftung von Bauprojekten notwendig sind. Zentrales Ziel ist es, Informationen digital, durchgängig und strukturiert verfügbar zu machen, Abläufe effizienter zu gestalten und die Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten zu verbessern.

 

Weiterlesen: Nachhaltige Produktivitätssteigerung in der Bauwirtschaft

  1. Digitale Resilienz im Bauwesen: Warum IT-Sicherheit jetzt Chefsache im Mittelstand wird
  2. Bundesregierung konkretisiert Pläne für Bundesforschungszentrum Bauen
  3. Kabinett beschließt Modernisierungsagenda: Weniger Bürokratie, digitalere Verfahren – und ein praller Investitionsrahmen
  4. digitalBAU 2026: Zukunft des Bauens im Zeichen von Nachhaltigkeit, Effizienz und Digitalisierung

Seite 3 von 6

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6

GundM

GundM

Softtech

Softtech

Julians World

Julians World

Childaid Network

childaid network