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Digitale Lösung erkennt automatisch aktuelle Baupläne und reduziert Fehler durch veraltete Unterlagen. Fehlerhafte oder veraltete Baupläne zählen zu den häufigsten Ursachen für Nacharbeiten, Verzögerungen und zusätzliche Kosten auf Baustellen. Ein neuer KI-gestützter Assistent setzt genau an dieser Schwachstelle an und unterstützt Bauunternehmen dabei, stets mit dem richtigen Planstand zu arbeiten.
Die Lösung, entwickelt vom ConTech-Anbieter Benetics, ist direkt in Microsoft Outlook integriert. Eingehende E-Mails mit Planunterlagen oder technischen PDFs werden automatisch analysiert, Projekten zugeordnet und mit bestehenden Dokumentenständen abgeglichen. Änderungen oder neue Planversionen erkennt die KI selbstständig und kennzeichnet diese eindeutig.
Weiterlesen: benetics.ai: KI-Assistent sorgt für mehr Planungssicherheit auf der Baustelle
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Der Software- und Consulting-Anbieter GRAITEC kündigt für den 4. und 5. Februar 2026 den virtuellen Fachkongress Innovate2BUILD 2026 an. Die zweitägige Online-Veranstaltung steht unter dem Leitmotiv „Accelerating AECO Innovation through AI & Automation“ und richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus Architektur, Ingenieurwesen, Bauausführung, Betreiber-/Owner-Organisationen (AECO) sowie angrenzenden Bereichen der Fertigungsindustrie. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Registrierung ist erforderlich.
Fokus: KI-gestützte Workflows und datenbasierte Projektprozesse
Inhaltlich setzt Innovate2BUILD 2026 auf die praktische Umsetzung digitaler Technologien entlang des Projektlebenszyklus. Im Programm werden u. a. Themen wie Künstliche Intelligenz & Machine Learning, BIM und digitale Zwillinge, automatisierte Workflows, generatives/prädiktives Design, Cloud-Kollaboration sowie Simulation und Visualisierung adressiert. GRAITEC bewirbt hierfür „50+ Sessions“ mit Praxisbeispielen, End-to-End-Ansätzen und KI-bezogenen Innovationen.
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Der Aufbau digitaler Zwillinge im Bestand scheitert in der Praxis oft nicht an der Datenerfassung, sondern an der zeit- und fehleranfälligen Überführung von 2D-Plänen, Fotos und Punktwolken in bauteilbasierte BIM-Modelle. Genau an dieser Schnittstelle setzt das Forschungsprojekt BIMKIT an: KI-Verfahren sollen Bestandsdaten aus unterschiedlichen Quellen auswerten, Bauelemente ableiten und daraus möglichst automatisiert openBIM-fähige Bestandsmodelle generieren und fortschreiben.
Ausgangslage: Viele Daten, viel Handarbeit
Bestandsmodelle werden heute häufig auf Basis von Laserscans/Punktwolken erstellt, die anschließend im BIM-System in ein bauteilbasiertes 3D-Modell überführt werden. In der Praxis bedeutet das oft: Nachmodellierung von Hand – mit entsprechendem Aufwand und Risiko für Inkonsistenzen.
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Der Bausektor steckt in einem grundlegenden Wandel. Herausforderungen wie hohe Baukosten, Fachkräftemangel und die damit verbundene Notwendigkeit, deutlich effizienter in Planung und Bauphase zu werden, bestimmen den Branchenalltag. Parallel dazu entwickelt sich die Künstliche Intelligenz (KI) rasant zum zentralen Treiber, zum „Gamechanger“, für die Transformation zum effizienteren, nachhaltigeren und adaptiven Bauen. Die digitalBAU (24. bis 26. März 2026 in Köln) rückt darum das Leitthema „Gamechanger KI – Bauen für die Zukunft“ in den Mittelpunkt und zeigt, wie KI-Technologien die Wertschöpfungskette revolutionieren können.
Der Begriff „Gamechanger KI – Bauen für die Zukunft“ beschreibt jenen tiefgreifenden Wandel, den der Einsatz von KI in allen Lebenszyklusphasen eines Gebäudes bewirkt, von der Planung, Genehmigung über die Ausführung bis in den Betrieb, Um- oder sogar Rückbau. KI-Technologie unterstützt hierbei mit Automatisierung und Optimierung und ermöglicht eine fundierte, datenbasierte Entscheidungsfindung in allen Bauprozessen. Sie gilt damit als entscheidender Schlüsselfaktor für mehr Effizienz, mehr Nachhaltigkeit und weniger Ressourceneinsatz. „Die Bauwirtschaft wird in großen Teilen vom Mittelstand getragen. Ihn wollen wir unterstützen und ihm neue Wege für das Bauen der Zukunft vorstellen. Digitale Bauprozessoptimierung und KI sind elementare Instrumente, die sich in unseren Leitthemen und im Rahmenprogramm widerspiegeln“, betont Messe München Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer.
Weiterlesen: Digitalbau: Gamechanger KI: Wie Künstliche Intelligenz das Bauen revolutioniert
Weltweite 3D-Gebäudekarte - Forschende erfassen erstmals nahezu alle Gebäude der Erde als 3D-Modelle
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Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) hat eine bislang einzigartige Datengrundlage geschaffen: Erstmals liegen für fast alle Gebäude der Welt digitale 3D-Modelle vor. Die globale Gebäudekarte soll Städte und Regionen dabei unterstützen, Klimaschutzziele zu erreichen, Risiken besser zu bewerten und den Wandel hin zu nachhaltiger, resilienter Urbanisierung datenbasiert zu steuern.
Digitale Weltkarte der Gebäude
Ausgehend von aktuellen Satellitenbildern wurden mit modernen Methoden der Fernerkundung und Künstlichen Intelligenz weltweit Gebäude erkannt, ihre Grundrisse abgeleitet und die jeweilige Gebäudehöhe abgeschätzt. Daraus entsteht ein dreidimensionales Abbild der globalen Bebauung:
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Es werden Milliarden einzelner Gebäude erfasst – von der Großstadt bis zum abgelegenen Dorf.
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Zu jedem Objekt liegen Grundriss, Höhe und Volumen vor; daraus werden standardisierte LoD1-Gebäudemodelle erzeugt.