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Stellungnahme zur Rente: 45 Jahre Arbeit müssen reichen – für eine gerechte, stabile und glaubwürdige Rentenpolitik

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Veröffentlicht: 21. Juni 2026

45 Jahre Arbeit müssen reichen – für eine gerechte, stabile und glaubwürdige Rentenpolitik

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Diskussion über die Zukunft der gesetzlichen Rente wird seit Jahren geführt. Immer wieder ist von längerer Lebensarbeitszeit, steigenden Beiträgen, sinkendem Rentenniveau und notwendigen Einschnitten die Rede.

Aus unserer Sicht wird dabei jedoch der entscheidende Punkt ausgeblendet:
Die gesetzliche Rente leidet nicht nur unter dem demografischen Wandel, sondern vor allem darunter, dass sie nicht von allen Erwerbstätigen gleichermaßen getragen wird.

Wer über Jahrzehnte arbeitet und Beiträge zahlt, muss sich auf ein gerechtes und verlässliches Rentensystem verlassen können.

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Milliarden für Gaskraftwerke – eine Entscheidung gegen die Zukunft der Jugend

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Veröffentlicht: 15. Mai 2026

Die Bundesregierung will den Bau neuer Gaskraftwerke mit einer Leistung von rund 12 Gigawatt auf den Weg bringen. Begründet wird das mit Versorgungssicherheit bei Dunkelflauten. Das Problem ist nur: Diese Entscheidung ist teuer, rückwärtsgewandt und klimapolitisch ein schwerer Fehler.

Nach dem aktuellen Gesetzentwurf können auf die Stromkunden ab 2031 zusätzliche Kosten von bis zu 3 Milliarden Euro pro Jahr zukommen. Die Kraftwerke sollen also nicht einfach nur gebaut werden — sie müssen dauerhaft bezahlt werden, damit sie überhaupt bereitstehen. Die Finanzierung soll nach den aktuellen Berichten über eine neue Umlage laufen. Am Ende zahlen also Bürger, Familien, Handwerk, Mittelstand und Industrie über den Strompreis.

Dabei sprechen die Alternativen eine klare Sprache: Mit den grob diskutierten Milliardenbeträgen könnte man hunderttausende bis über eine Million Einfamilienhäuser mit Photovoltaik und Speichern ausstatten oder viele neue Windkraftanlagen bauen. Genau diese Investitionen würden dauerhaft sauberen Strom erzeugen, Stromkosten stabilisieren und CO₂ vermeiden. Stattdessen wird wieder Geld in fossile Infrastruktur gelenkt, die nur dann klimaneutral wäre, wenn künftig ausreichend bezahlbarer grüner Wasserstoff verfügbar ist — genau das ist aber bisher keineswegs gesichert.

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Scharfe Analyse: Die große Rentenlüge – und warum 45 Beitragsjahre längst reichen würden

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Veröffentlicht: 03. Dezember 2025

Seit Jahrzehnten erzählt die Politik den Bürgerinnen und Bürgern die gleiche Geschichte:
Die Rente sei „wegen der Demografie“ kaum zu retten, das Renteneintrittsalter müsse steigen, Beitragssätze müssten erhöht werden – alles angeblich „alternativlos“.

Die Realität: Die Alternativen liegen längst auf dem Tisch, aber die Politik weigert sich, sie anzufassen.

Der Grund ist so simpel wie bitter:
Eine echte Reform würde bedeuten, dass Politiker und Beamte ihre eigenen Privilegien verlieren – und das verhindert jede notwendige Veränderung.

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Nicht die Boomer sind schuld – sondern die Politik

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Veröffentlicht: 05. November 2025

Seit Jahren werden die geburtenstarken Jahrgänge als Hauptschuldige der Rentenmisere dargestellt.
Zu Unrecht!
Nicht die Boomer haben versagt – sondern die Politik, die über Jahrzehnte mit kurzsichtigen Entscheidungen das Fundament der Altersvorsorge untergraben hat.


1. Ein Systemfehler mit Ansage

Die Rentenreform von 1957 war der Wendepunkt: Statt Rücklagen zu bilden, setzte die Bundesregierung auf das Umlageverfahren, bei dem die Jungen die Alten finanzieren.
Es war politisch bequem – aber ökonomisch riskant.
Schon damals war klar: Wenn die Zahl der Geburten sinkt, bricht das Gleichgewicht. Trotzdem blieb das System unangetastet.
Die Warnungen von Fachleuten wurden ignoriert, weil sie Wahlen kosteten.

 

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