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Backflip zeigt, wie künstliche Intelligenz zunehmend editierbare Geometrie erzeugt und verändert. Für CAD und BIM eröffnet das neue Möglichkeiten. Der entscheidende Maßstab wird die Verlässlichkeit der Modelle im Planungsalltag sein.
Ein Gebäude aus wenigen Stichworten visualisieren, Fassadenvarianten ausprobieren oder einer Skizze eine fotorealistische Wirkung verleihen: Solche Anwendungen haben die Diskussion über künstliche Intelligenz in der Architektur geprägt. Inzwischen rückt eine weitergehende Frage in den Mittelpunkt: Wie gut kann KI die geometrischen Strukturen eines Entwurfs erfassen und daraus Modelle erzeugen, die sich fachlich weiterbearbeiten lassen?
Weiterlesen: Backflip AI - Umwandlung von Zeichnungen und Scans in parametrische CAD-Modelle.
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Planung, Baustelle, Maschine, Dokumentation und Abrechnung sollen nicht länger in getrennten Datenwelten arbeiten. Auf der INTERGEO 2026 zeigte der BVBS gemeinsam mit vier Softwareanbietern, wie eine herstellerübergreifende Prozesskette im Infrastrukturbau aussehen kann.
Unter dem Titel „Die Technologie ist da – Durchgängige Prozessketten im Infrastrukturbau“ brachte der Bundesverband Software und Digitalisierung im Bauwesen (BVBS) am 15. September auf der INTERGEO in München vier unterschiedliche Bereiche der digitalen Bauprozesskette zusammen: card_1 von IB&T, Infrakit, MTS Schrode und den ISL-Baustellenmanager von isl-kocher.
Weiterlesen: BVBS zeigt auf der INTERGEO durchgängige Prozesskette für den Infrastrukturbau
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Mit Motif Design ist am 8. September 2026 eine neue BIM-Plattform gestartet, die künstliche Intelligenz nicht als nachträgliche Zusatzfunktion versteht. Das Unternehmen bezeichnet seine Lösung als „agent-native“: Menschen und KI-Agenten sollen direkt auf demselben Live-Projektmodell arbeiten und innerhalb derselben BIM-Datenstruktur agieren.
Damit verfolgt Motif einen deutlich anderen Ansatz als viele bisherige KI-Erweiterungen für CAD- und BIM-Systeme. Statt einem bestehenden Programm einen KI-Chat oder eine externe Assistenzfunktion hinzuzufügen, wurde die Plattform laut Motif von Beginn an darauf ausgelegt, dass Menschen und KI-Agenten gemeinsam modellieren, prüfen und dokumentieren.
KI kann direkt im Modell handeln
Der entscheidende Punkt liegt dabei weniger im Chat mit einer KI als in ihren Handlungsmöglichkeiten. Nach Angaben von Motif können Agenten Fragen zum Projektmodell beantworten, Anforderungen überprüfen und Änderungen am Modell selbst durchführen. Grundsätzlich sollen sie Aktionen ausführen können, die auch einem menschlichen Anwender innerhalb der Plattform zur Verfügung stehen.
Weiterlesen: Motif Design ist da: Wenn KI-Agenten zu direkten Teilnehmern im BIM-Modell werden
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Nach mehreren Wochen ohne veröffentlichtes Abstimmungsergebnis ist die Entscheidung nun offiziell: Der finale Projektplan für IFCX Core & Modularisation hat mit 71,4 Prozent Zustimmung die notwendige Mehrheit erreicht. Parallel wurde auch der Projektplan für die Integration von IFC 4.4 zur späteren ISO-Einreichung mit 93 Prozent Zustimmung angenommen.
buildingSMART International veröffentlichte beide Abstimmungsergebnisse am 4. September 2026. Damit ist der Weg für die nächste Entwicklungsphase von IFCX frei.
40 Ja-Stimmen reichen für IFCX
Die Abstimmung zum „IFC X Core & Modularisation Final Project Plan“ war bereits am 7. August 2026 beendet worden. Das nun veröffentlichte Ergebnis lautet:
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40 Ja-Stimmen
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16 Nein-Stimmen
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71,4 Prozent Zustimmung
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notwendige Mehrheit: 65 Prozent
Damit ist der Projektplan offiziell angenommen und darf laut buildingSMART in die Entwicklungsphase übergehen.
Weiterlesen: IFCX kommt: buildingSMART gibt modularer IFC-Zukunft offiziell grünes Licht
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Mit GRAVA connect 3.0 ist seit dem 10. August 2026 eine umfangreich überarbeitete Version der Plattform verfügbar. Das Update bringt nicht nur zahlreiche Verbesserungen bei Markern, Mengenermittlung, Leistungsverzeichnissen und Exporten, sondern baut vor allem die KI-Unterstützung innerhalb der Anwendung deutlich aus.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist der fest in die Benutzeroberfläche integrierte KI-Flyout. Darüber sollen Anwender kontextbezogene Unterstützung direkt während der Arbeit erhalten. Zusätzlich wurde ein KI-Assistent mit MCP-Server-Anbindung integriert, der geführte Aktionen innerhalb von GRAVA connect unterstützen kann.
Interessant für die Mengenermittlung ist zudem die neue tag-basierte KI-Auswertung. Marker lassen sich mit Tags versehen, die anschließend für kumulierte Mengenabfragen durch die KI genutzt werden können. Administratoren erhalten gleichzeitig zusätzliche Möglichkeiten, KI-Funktionen und die damit verbundene Credit-Nutzung zu verwalten.
Weiterlesen: GRAVA connect 3.0: Mehr KI, bessere Mengenauswertung und modernisierte Oberfläche