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Die vierte Ausgabe der digitalBAU – Fachmesse für digitale Lösungen im Bauwesen – erreichte das erfolgreichste Ergebnis seit Start im Jahr 2020. Von 24. bis 26. März 2026 präsentierten auf dem Gelände der Koelnmesse 300 Aussteller Lösungen und Produkte rund um das Digitale Planen, Bauen und Betreiben. An den drei Messetagen informierten sich rund 11.000 Besucherinnen und Besucher über Neuheiten und Trends aus dem Bereich Bausoftware.
Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München, zieht eine sehr positive Messebilanz: „Mit neuen Bestwerten unterstreicht die digitalBAU ihre Rolle als wichtiger Impulsgeber für die Bauwirtschaft. Hier entstehen Lösungen, die nicht nur Bauprozesse effektiver gestalten, sondern darüber hinaus einen entscheidenden Beitrag zum Wachstum der Baubranche entlang der gesamten Wertschöpfungskette leisten.“
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Neue Technologien für das Streaming hochauflösender 3D-Daten über das Web gewinnen an Bedeutung. Für BIM-Viewer, CDE-Plattformen und digitale Zwillinge könnte das ein wichtiger Entwicklungsschritt sein: Große Modelle sollen schneller, geräteunabhängiger und kollaborativ nutzbar werden – ohne dass Anwender komplette Datensätze lokal verarbeiten müssen.
Ein aktuelles Beispiel ist die Plattform Miris, deren Public Beta am 24. März 2026 gestartet ist. Nach Angaben des Unternehmens werden 3D-Assets im OpenUSD-Format hochgeladen, automatisch für das Streaming aufbereitet und anschließend an verschiedene Endgeräte ausgeliefert. Miris spricht dabei von einer Infrastruktur, die ohne klassischen Aufbau eigener Streaming-Pipelines auskommen und 3D-Inhalte skalierbar über das Web bereitstellen soll. Die Plattform gibt an, Assets mit bis zu 10 GB unterstützen zu können.
Weiterlesen: Skalierbares 3D-Streaming rückt in den Fokus cloudbasierter Bau- und Planungsprozesse
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Ein Forschungsprojekt der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Ingenieurdienstleisters TECCON Consulting & Engineering arbeitet an einer neuen Lösung für die energetische Gebäudesanierung: Dämmplatten für Fassaden sollen künftig direkt auf der Baustelle per 3D-Druck hergestellt werden. Ziel ist ein Verfahren, das die Montage vereinfacht, Material präziser einsetzt und den Personalbedarf auf der Baustelle senken kann.
Im Zentrum des Ansatzes steht die Idee, passgenaue Dämmelemente nicht mehr ausschließlich industriell vorzufertigen, sondern objektspezifisch und unmittelbar vor Ort zu produzieren. Nach Angaben der Projektpartner sollen die Elemente so ausgelegt werden, dass sie einfacher zu handhaben sind und mit deutlich weniger Arbeitskräften montiert werden können als herkömmliche Systeme. Das wäre vor allem vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels im Baugewerbe relevant: Laut Institut der deutschen Wirtschaft blieben 2024 in der Branche rund 41.300 Stellen rechnerisch unbesetzt.
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Vom 24. bis 26. März 2026 trifft sich die Branche zur digitalBAU 2026 in Köln. Schon in den Wochen vor der Messe häufen sich Hersteller-Updates, Investitionen und Strategiemeldungen, die die Richtung der digitalen Bauwirtschaft markieren: Cloud-CDE und Remote-Kollaboration, Daten aus der Bauausführung (Material/Abfall/Nacharbeit) sowie KI-gestützte Asset-Analytics und Digital Twins. Ergänzt wird das Bild durch Konsolidierung im Softwaremarkt und die weiter voranschreitende Umstellung auf Subscription-Modelle.
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Mit der Orca Group entsteht ein neuer, starker Verbund etablierter Softwareunternehmen der Baubranche. Unter dem Dach der Gruppe schließen sich Acclaro, BauerSoftware, COSOBA, ISHAP, NetzWerkPlan, ORCA Software, PROJEKT PRO und SOFTTECH zusammen. Ziel ist es, die Digitalisierung von Bauprojekten über alle Phasen hinweg wirksam zu beschleunigen – mit Lösungen, die Komplexität reduzieren, Zusammenarbeit verbessern und die Menschen im Projektalltag spürbar entlasten. Die Orca Group ist Teil des Portfolios von LEA Partners.
Antwort auf die wachsende Komplexität im Bauwesen
Bauprojekte werden zunehmend komplexer: Viele Beteiligte, unterschiedliche Datenquellen und parallele Systeme erschweren den Überblick und führen häufig zu Medienbrüchen. Die Orca Group setzt hier an und schafft die Grundlage für vernetzte Software, die Prozesse durchgängig unterstützt und Planung sowie Ausführung einfacher und transparenter macht. „Mit der Orca Group bringen wir starke Marken und tiefes Branchenwissen zusammen. So entsteht ein leistungsfähiges Ökosystem, das digitales Arbeiten im Bauwesen einfacher und verlässlicher macht – und allen Beteiligten mehr Freiraum für das Wesentliche gibt: Zeit für große Ideen und die Arbeit, die man gerne macht“, so Manfred Scholz, CEO der Orca Group.
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