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digitalBAU 2022 knüpft an starke Premiere an

Vom 15. bis 17. Februar 2022 findet die digitalBAU zum zweiten Mal statt und zeigt auf dem Kölner Messegelände digitale Lösungen für die Baubranche. Die Beteiligung seitens der Aussteller liegt auf Vor-Corona-Niveau. Einen Ausblick auf die Messe gibt Dr. Reinhard Pfeiffer, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung, Messe München:

Herr Dr. Pfeiffer, Messen haben pandemie-bedingt schwierige Zeiten erlebt. Wie spiegelt sich das auf der digitalBAU 2022 wider?
Wir freuen uns über einen starken Zuspruch für die kommende digitalBAU: Die Anmeldungen der Aussteller sind bis dato nahezu auf Vor-Corona-Niveau – ein großer Erfolg. Der Bedarf an digitalen Lösungen ist ein Dauerbrenner, dem unsere Messe Rechnung trägt. Die digitalBAU wächst zudem von einer auf drei Hallen und stellt mit einer neuen Hallenstruktur das Netzwerken der Teilnehmer deutlich stärker in den Mittelpunkt.
Bereits seit September finden Messen wieder erfolgreich statt. In München hat vor allem die erste internationale Großveranstaltung seit Covid 19, die IAA MOBILITY, den nachfolgenden Messen starken Rückenwind gegeben. Aufgrund unseres erprobten Schutz- und Hygienekonzeptes und unserer erfahrenen Partner bei der Köln Messe können wir auch zur digitalBAU ein sicheres Messeerlebnis gewährleisten.

Welche Rolle spielt die digitalBAU in Ihrem Messenetzwerk?
Auf der digitalBAU kommen die Top-Experten zusammen, die die Digitalisierung der Baubranche vorantreiben. Die Plattform profitiert dabei vom Netzwerk der Weltleitmesse BAU, die alle zwei Jahre in München stattfindet und die dem Thema natürlich ebenfalls großen Raum gibt. Die Innovationszyklen im digitalen Bereich sind jedoch kürzer, deshalb haben wir mit der digitalBAU eine zusätzliche Plattform geschaffen – und den Nerv der Zeit getroffen: Die erste Ausgabe Anfang 2020 übertraf unsere Erwartungen. Jetzt freuen wir uns auf das Wiedersehen mit unseren Kunden – und auf neue Aussteller wie JUNG, GIRA, PERI und Wilhelm-Layher.

Was sind die inhaltlichen Highlights auf der Messe?
Das Rahmenprogramm fällt ebenfalls umfangreicher aus, neu hinzugekommen sind die Themen Robotik und Künstliche Intelligenz, Gebäudeautomatisation und digitale Stadtplanung. Neu ist auch die digitalBAU Innovation Challenge, hier werden via Online-Voting auf unserer Website Lösungen aus der Branche und von Start-ups ausgezeichnet – der finale Pitch findet dann live auf der digitalBAU statt. Architekturbüros wie SOBEK Ingenieure, Henn Architekten, kadawittfeldarchitektur und GRAFT sind mit an Bord. Architekten können wieder an eigenen Führungen teilnehmen. Ein Highlight ist die Keynote „Transformative Ideen für das New European Bauhaus“ von Francesca Bria, Präsidentin des nationalen italienischen Innovationsfonds CDP Venture Capital – es geht hier um die Identität von Gebäuden, Orten und urbanen Quartieren und deren zukunftsfähige Entwicklung. Das Architekturbüro HPP beleuchtet „Modulares Planen und Bauen in der Praxis“ im Bauverlag Forum. Es geht um Digitalisierung auf allen Ebenen, im Handwerk, in der Planung und natürlich zu BIM, auch in den Kommunen.